Der moderne Jugendroman für Leser zwischen 12 und 16 Jahren.
ZWISCHENLAND
Ein Coming-of-Age-Roman über Freundschaft, Selbstidentität, den „normalen“ Berliner Schulalltag und komplexe politische Fragen.
authentisch, mitreißend und berührend.
„Endlich ein Buch, wo auch Jugendliche mit kurzer Konzentrationsspanne weiterlesen wollen! :)“
„Neben Nell Zink „Sister Europe“ ein weiterer starker Berlin-Roman in diesem Jahr mit witzig-klugem Tiefgang.“
„Eine hochemotionale Erzählung über Verlust, Mut und Hoffnung, die mich sehr berührt hat.“
„Das Buch ist richtig geil! Es war mega spannend und ich wollte die ganze Zeit weiterlesen.“
eine geschichte, die nicht mehr loslässt
Eine außergewöhnliche Freundschaft zwischen einer Berliner Göre mit Familie in Russland und einem aus der Ukraine Geflüchteten Mädchen, das alles durch den Krieg verloren hat.
Unverfälschte Jugendsprache & 100 % Berliner Schulleben
Erzählt in einer authentischen, echten Jugendsprache, zeigt diese Geschichte das Berliner Schulleben ehrlicher und lebendiger als Fuck ju Göhte.
Jugendleben – endlich erzählt von einer Jugendautorin
Eine Story, die dem echten Jugendleben so nah kommt wie keine andere: die erste Party mit Alkohol, der erste Crush auf einen Talahon – und vieles mehr.
Tiefe trifft Witz
Eine berührende Geschichte über Krieg, die Überwindung eines Traumas und die Entfremdung von der eigenen Familie durch unterschiedliche politische Ansichten – erzählt mit einer guten Portion Humor.
Leserstimmen und Rezensionen
“So echt, rührend und krass gleichzeitig. unbedingt lesen!”
Ella, 9 Klasse
Jürgen F. Schmid
Schauspieler, Moderator, Musicaldarsteller, Sprecher, Synchronschauspieler
„In kurzen Sätzen und mit authentischer Jugendsprache treibt die junge Autorin die Geschichte um zwei Mädchen in einer 9.Klasse fast atemlos voran.
Aus zwei Ich-Perspektiven beschreibt sie die sich spannend steigernde Zwangsbekanntschaft. Die Deutschrussin Dascha hat zunächst keine Lust, der Neuen in der Klasse bei der Integration zu helfen und ihre eigene Clique aufs Spiel zu setzen.
Oxana, aus Kiev geflohen mit Mutter und kleiner Schwester sucht Orientierung und kämpft mit verschiedenen Traumata. Den meisten Mitschülern ist sie nur lästig und schräg.
Mit erstaunlicher Einfühlsamkeit spricht die Autorin Wut, Hilflosigkeit, Neugier und Witz der Protagonistinnen aus. Sie bringt mit einprägsamen Bildern Diskussionsstoff hautnah und gut informiert in ihr ersten Buch.
ZWISCHENLAND von Vera Yakerson wird sicher auch bald in Theater und Film seinen Weg machen. Bis dahin ein absoluter Pageturner.”
“Super spannend, COOL und witzig!”
Jakob, 7 Klasse, Berliner Rugby Club
die stimme hinter dem buch
“Kennt ihr das?
Man liest ein Buch, und der/die Autorin hat einfach null Ahnung, was Jugendsprache überhaupt ist – geschweige denn, wie ein Berliner Schulalltag wirklich aussieht. Und sorry, da hat man dann echt keinen Bock mehr weiterzulesen, weil das einfach so ein harter Trigger ist.
Diese politisch korrekten Geschichten über Außenseiter-Mädchen, die sich in den heißen Typen aus der Rugby-Mannschaft verlieben – ganz viel Drama, und am Ende fließen Tränen, weil sie natürlich doch zusammenkommen. Kitschig bis zum Kotzen. So stellen sich die „Erwachsenen“ unser Leben vor. Traurig.
Genau deswegen wollte ich das Berliner Gymnasiumsleben so unverfälscht zeigen, wie es wirklich ist – mit all seinen lustigen, aber auch frustrierenden Momenten.
Auch das russisch-ukrainische Thema ist mir an einer Berliner Schule nur allzu gut vertraut.”
Vera Yakerson lebt in Berlin und lernt an der Oberschule.
ZWISCHENLAND ist ihr Debütroman.
Zwischenland - Das BUCH
Jugendroman von Vera Yakerson
Zielgruppe: Jugendliche im Alter von 12-16 Jahren
Format: Hardcover
Umfang: 208 Seiten
Erscheinung: Neuerscheinung 2025
Sprache: Deutsch
Und das sagen die Leser über ZWISCHENLAND:
“Die beste Schulgeschichte seit “Fack Ju Göhte”
„Endlich ein Buch, bei dem man weiterlesen will!“
„Mega spannend – ich konnte es nicht weglegen“
18,00 EUR
Jetzt auch als e-Book verfügbar
Gute Nachricht: ZWISCHENLAND gibt es jetzt auch als E-Book bei Amazon. Button unten klicken und bei Amazon einfach kaufen.
Für Schulen und Eltern - Mehr als nur Unterhaltung
Ideal für Unterricht, Leseförderung und Gesprächsanlässe
Warum „Zwischenland“ lesen?
Dieser Roman eignet sich nicht nur zum Schmökern – er eröffnet wichtige Gespräche über Freundschaft, Selbstbild, Krieg, Trauma, Antisemitismus und Ausgrenzung.
Sind Ihre Schüler*innen immer total unmotiviert, wenn eine neue Schullektüre ansteht?
Zu alte Bücher, zu schwierige Themen… Ich für meinen Teil hätte mir gewünscht, so eine Geschichte wie ZWISCHENLAND im Unterricht zu lesen. Ihre Schüler*innen werden begeistert sein!
Modern, nahbar, echt:
Die authentische Sprache und das realistische Berliner Schulleben machen Zwischenland zu einer Lektüre, die wirklich ankommt – bei Jugendlichen und Lehrkräften.
“Was wäre, wenn du bei einem Bombenangriff in Kiew fast gestorben wärst,
du dich danach plötzlich in einer Berliner Schule zurechtfinden musst und deine einzige Freundin in dem neuen Land ausgerechnet eine Russin ist?”
“Was wäre, wenn dein russischer Halbbruder an die Front in die Ukraine geschickt wird und du in Berlin die Welt nicht mehr verstehst? Weil du checkst, dass er Ukrainer töten wird.
So wie das neue Mädchen in deiner Klasse…”
LESEPROBE
Das ukrainische Mädchen erzählt. Sie heißt Oxana.
Wie gestern und vorgestern läuft alles gleich ab. Ich werde das Gefühl nicht los, dass sich meine neuen Mitschüler gar nicht bemühen. Sie schätzen es gar nicht, ihren normalen Alltag leben zu können. Nicht bei jedem kleinsten Geräusch zusammen zu zucken.
Die Chemie-Lehrerin erklärt irgendetwas. Sie heißt Frau Schneider. Glaube ich. Sie ist eine alte, grimmige Lehrerin, geboren wahrscheinlich im Ersten Weltkrieg und ich habe die ganze Zeit das Gefühl, dass sie gleich… ähm stirbt.
Frau Schneider geht mit einem Karton voller Reagenzgläser durch die Klasse zum Lehrerpult, erklärt etwas und dann passiert es. Ich weiß nicht, wie ungeschickt man sein kann, aber sie stolpert über einen Rucksack, fällt, lässt den Karton los. In wenigen Millisekunden zersplittert das Glas in abermillionen Scherben. Überall auf dem Boden Scherben.
Ich versuche die Erinnerung herunterzuschlucken. Doch es klappt nicht. Die Scherben verwandeln sich in ein Fenster. Der erschrockene Aufschrei der Lehrerin wird zum Schrei von Svetik. Meine Klassenkameraden werden zu meinen Nachbarn aus der Wohnung in Petschersk, die in den Keller laufen. Ich sehe verschwommen, doch in meinem Kopf ist alles klar und deutlich. Alles was ich sehe und höre entspricht genau dem Tag. Der Schmerz ist wieder da. Obwohl mir klar ist, dass ich mir alles nur einbilde.
Angst und Panik sind wieder da. Die Feinde sind wieder da. Und sie greifen uns an. Es hört nicht mehr auf. Ich halte mir die Ohren zu und trotzdem. Vor meinem inneren Auge sehe ich in Zeitlupe, wie ich die Treppe runter stürze. Wie ich unten mit dem Kopf aufpralle.
Ich fange an, total schnell zu atmen. Mir wird total schwindelig. Habe das Gefühl, dass ich fast ersticke.
Wache auf dem Treppenansatz benommen wieder auf. Neben mir die große Glaswand vom Treppenhaus. Meine Hände werden total kalt und verkrampfen sich. Dann diese verfluchte Explosion. Das Klirren der Glaswand, die in tausend Teile zerspringt. Und ich liege immer noch genau daneben.
Dann passiert es wieder. Ich trete zurück. Alles, was ich höre oder sehe, ist 1.000 km weit weg. Weit weg sitzt eine erschrockene, alte Lehrerin, die versucht, mich aus dem Schock zu holen. Aber ich bleibe hier. Weit weg von Berlin. Im Zwischenland. Eine fremde Person nimmt mich an der Hand und geht mit dem Körper raus. Aber ich bin nicht da. Habe gar keine Kontrolle mehr darüber, was mein Körper macht. Als wäre er eine Hülle. Und ich bin irgendwie rausgerutscht. Verloren gegangen.
Atmen fällt mir immer schwerer. Als hätte mir jemand eine Schlinge um den Hals gebunden und würde sie zu ziehen. Alles um mich herum fängt an sich zu drehen und die ganzen Erinnerungen fallen über mich her. Ein ohrenbetäubender, schriller Ton bohrt sich in meinen Kopf und ich kann nichts dagegen tun. Ich bin genauso schutzlos wie damals.
Ich bleibe so. Keine Ahnung wie lange. Nicht richtig hier, nicht richtig dort. Bin dem Krieg ausgesetzt wie ein kleines Kind und mein Körper spielt verrückt.
Doch plötzlich höre ich von weitem eine vertraute Stimme. Sie geht fast unter, in dem ganzen Wall der Geräusche. ,,Ich bin hier.” Immer und immer sagt das jemand und ich verstehe nicht, woher das kommt. Wer das sagt. ,,Wir sind in Berlin, Oxana. Alles okay.” Flüstert die Stimme. Das Glas Klirren wird leiser und ich spüre eine warme Hand auf meiner Schulter. ,,Hey, guck mir in die Augen, alles ist gut!” Ich klammere mich an diese Stimme und versuche alles andere auszublenden. Schließe die Augen.
Das ist nur eine Panikattacke. Ich atme tief aus und durch. Aber die Bilder vor meinen Augen verschwinden nicht. Zwischen dieser ganzen Kriegsscheiße versuche ich irgendwie einen Durchblick zu bekommen. Was hat der Arzt noch mal gesagt? Das klirren vom Glas reißt mich aus den Gedanken und mir fährt ein Schauer über den Rücken. Ich muss hier weg. In den Keller.
Ich fange an zu Hyperventilieren. Versuche weg zu rennen. Aber ich kann meine Beine nicht kontrollieren und bleibe wie ein nasser Sack sitzen. Renn! Renn! Du musst dich in Sicherheit bringen!
Tief einmal ein und aus Atmen…
Fünf Dinge, die ich sehen kann… Ich mach die Augen auf. Alles ist verschwommen. Ist das ein Stuhl? Eine Bank? Der Flur?
Vier Dinge, die ich spüren kann… Meine Hose. Die kalte Wand. Daschas warme Hand. Die Bank, auf der ich sitze. Ich lehne meinen Kopf wieder an die Wand und versuche mich auf’s Atmen zu konzentrieren.
Als ich die Augen wieder aufmache, sitze ich im Schulflur. Es ist alles nicht mehr ganz so verschwommen, aber richtig atmen kann ich immer noch nicht. ,,Heey… Alles in Ordnung. Du bist hier in Berlin”, sagt sie sanft.
blog
Ich trete mit Zwischenland bei verschiedenen Veranstaltungen auf und nehme an einigen Jugendbuch-Wettbewerben teil.
Literaturabend im Divan
Im Rahmen vom zweiten Zehlendorfer Literaturabend im Divan habe ich einen Auszug aus Zwischenland vorgelesen. Vielen Dank Ingo für diese tolle Möglichkeit!!!
Lesung im Haus der Sinne, Berlin
Meine erste Lesung mitten in Berlin - und gleich bei der Jubiläumsveranstaltung des Open Mics im Hause der Sinne. Danke Uwe & Team für diese tolle Möglichkeit!!!
Oldenburger Jugendbuchpreis
WOW, das erste Literaturwettbewerb, an dem ich mit ZWISCHENLAND teilgenommen habe.
ZWISCHENLAND ist endlich auf Amazon erhältlich
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